Rettet den Klosterwald

Ohne Auto, aber mit Protest

6.8.2014: Auswertung Lokalpresse Main-Tauber (FN + TZ)

 

http://www.swp.de/bad_mergentheim/lokales/main_tauber_kreis/Ohne-Auto-aber-mit-Protest-Gegenwind-Initiativen-informieren;art5632,2737435

Main-Tauber-Kreis

Ohne Auto, aber mit Protest Gegenwind-Initiativen informieren

Den Autofreien Sonntag machten sich die Creglinger und Bad Mergentheimer Gegenwind-Initiativen zunutze, um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen.

EB | 06.08.2014

Nach den Angaben des Veranstalters, des Tourismusverbands "Liebliches Taubertal", befanden sich bei meist idealem Outdoor-Wetter rund 14000 Radfahrer, Inline-Skater und Wanderer auf der von Rothenburg bis nach Bad Mergentheim führenden Strecke. Laut Auskunft des Tourismusverbands war es das Ziel, den Teilnehmern die Schönheit der zur Ruhe und Erholung einladenden Region und die entlang der Tauber noch weitgehend intakte Natur einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft aufzuzeigen.

Ziele, die auch von den in Main-Tauber befindlichen Bürgerinitiativen vorbehaltslos unterstützt werden, wie Eckehard Bach von der Creglinger BI mitteilt. Unter diesem Motto haben die beiden Gegenwind-BIs "Rettet den Klosterwald" (Creglingen) und "Wind-Wahn-Nein-Danke" (Bad Mergentheim) mit zahlreichen Mitgliedern teilgenommen, um auf ihr Ziel aufmerksam zu machen, "den durch ,Wegsehen der für den Natur- und Landschaftsschutz Verantwortlichen behördlich tolerierten und zur großflächigen Waldabholzung infolge Windkraft führenden Natur- und Landschaftsfrevel im Creglinger Klosterwald und rings um MGH-Apfelbach/Althausen zu verhindern", heißt es in einer Mitteilung der BI "Rettet den Klosterwald".

Der im Schichtbetrieb besetzte Craintaler Info-Stand bekam im Laufe des Vormittags durch 25 radelnde und in Bad Mergentheim gestartete Mitglieder von "Wind-Wahn-Nein Danke" Unterstützung. Viele Teilnehmer unterbrachen ihre Fahrt und nutzten die Gelegenheit zur Information, reger Diskussion und zu Protest-Unterschriften. Auch der im Begleit-Tross radelnde, in Rothenburg gestartete und letztlich als Chef der Genehmigungsbehörde über Windkraft entscheidende Landrat Reinhard Frank ließ es sich nicht nehmen, Halt zu machen, um sich von den BI-Mitgliedern die "viel zu vielen, zu Lasten von Mensch, Landschaft und Natur sich auswirkenden Windkraft-Nachteile" schildern zu lassen. Auch der später den BI-Stand besuchende Creglinger Bürgermeister Uwe Hehn sah sich mit den Contra-Windkraft-Argumenten "eines immer größer werdenden Teils seiner Bürgerschaft" konfrontiert.

Aufgrund der positiven Resonanz waren sich die BI-Verantwortlichen einig, derartige Gelegenheiten künftig in zeitlich kürzeren Abständen zu nutzen, kündigt Eckehard Bach in der BI-Pressemitteilung an.

EB | 06.08.2014

http://www.fnweb.de/region/main-tauber/niederstetten-creglingen/burger-umfassend-informiert-1.1826674

Windkraft: Bürgerinitiativen mit Stand beim Autofreien Sonntag vertreten

Bürger umfassend informiert

Creglingen. Den autofreien Sonntag zwischen Rothenburg und Bad Mergentheim machten sich auch die Creglinger und Bad Mergentheimer "Gegenwind-Bürgerinitiativen" zunutze, um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen.

Nach den Angaben des Veranstalters Tourismusverband "Liebliches Taubertal" befanden sich zirka 14 000 Radfahrer, Inline-Skater und Wanderer aus nah und fern auf der zirka 50 km langen Strecke (wir berichteten). Laut Auskunft des Tourismusverbands war es Ziel, den Teilnehmern die Schönheit der zur Ruhe und Erholung einladenden Region und die entlang der Tauber noch weitgehend intakte Natur einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft aufzuzeigen; Ziele, die auch von den Bürgerinitiativen "vorbehaltlos unterstützt werden", wie es in einer Pressemitteilung der BI "Rettet den Klosterwald" heißt.

Die beiden Gegenwind-BI' s "Rettet den Klosterwald", Creglingen und "Wind-Wahn-Nein-Danke", Bad Mergentheim haben mit zahlreichen Mitgliedern am Autofreien Sonntag teilgenommen, um auf ihre Ziel aufmerksam zu machen: den nach Ansicht der Bürgerinitiativen "durch Wegsehen der für den Natur- und Landschaftsschutz Verantwortlichen behördlich tolerierten und zur großflächigen Waldabholzung infolge Windkraft führenden Natur-und Landschaftsfrevel im Creglinger Klosterwald und rings um Mergentheim/Apfelbach/Althausen zu verhindern".

Der im Schichtbetrieb besetzte Craintaler Info-Stand bekam im Laufe des Vormittags durch rund 25 radelnde und in Bad Mergentheim gestartete Mitglieder von "Wind-Wahn-Nein Danke" Unterstützung. Viele Teilnehmer hätten ihre teils rasante Fahrt unterbrochen und die Gelegenheit genutzt zu Information, reger Diskussion und Ableistung von Protest-Unterschriften. Auch der im Begleit-Tross radelnde, in Rothenburg gestartete und letztlich als Chef der Genehmigungsbehörde über Windkraft in Main-Tauber entscheidende Tauberbischofsheimer Landrat Reinhard Frank machte Halt, um sich von den BI-Mitgliedern die "viel zu vielen, zu Lasten von Mensch, Landschaft und Natur sich auswirkenden Windkraft-Nachteile" schildern zu lassen, wie es in der BI-Pressemitteilung weiter heißt.

Auch der Creglinger Bürgermeister Uwe Hehn habe sich zum wiederholten Male mit den Contra-Windkraft-Argumenten eines immer größer werdenden Teils seiner Bürgerschaft konfrontiert gesehen.

Aufgrund der positiven Resonanz waren sich die BI-Verantwortlichen einig, derartige Gelegenheiten künftig in zeitlich kürzeren Abständen zu nutzen, um weiteren Bevölkerungskreisen die Nachteile der Windkraft-Planungen aufzuzeigen, die letztlich die Zukunftsfähigkeit der ganzen Region nachteilig beeinflussen würden.

© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 06.08.2014

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