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Umstände nicht zu akzeptieren


Leserbrief: Zur Sitzung des Creglinger Gemeinderats

Umstände nicht zu akzeptieren

Von Gerhard Hofmann

Dreizehn, eine Unglückszahl für alle, die den Klosterwald retten wollen. Aber auch die Gegner des Kahlschlags werden das Ergebnis akzeptieren müssen. Nicht akzeptieren kann man die Umstände. Haben die Stadträte, auch die Neuen, genug getan, um sich mit der Materie vertraut zu machen, oder sind sie nur der Stimme ihres Herrn gefolgt?

Bei der letzten Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative "Rettet den Klosterwald" am 27. Juli waren es wohl drei Stadträte und kein Bürgermeister. Uwe Hehn, Bürgermeister von Creglingen, hätte gut daran getan, diese Veranstaltung zu besuchen. Ist er doch Bürgermeister aller Bürger, auch von denen, die der ganzen Entwicklung skeptisch gegenüberstehen.

Auch bei der Infoveranstaltung im März war er leider nicht anwesend. Die Veranstaltung am 27. Juli hätte allen Beteiligten wirklich gut getan. Mehr Offenheit = mehr Bürgernähe. Es wäre dann auch keine geheime Abstimmung nötig gewesen. Als ob hier etwas geheim bleiben könnte! Nun bleibt noch zu hoffen, dass die endgültige Entscheidung die gesetzlichen Vorgaben beachtet, die genau diese Art Wald zur Tabuzone für Windräder erklären.

© Fränkische Nachrichten, Montag, 04.08.2014

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