Rettet den Klosterwald

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Keine künftig 2 0 0 m – 2 3 0 m (!!) hohe Windindustrieanlagen = Windmonster

 im  K l o s t e r w a l d  von  C r e g l i n g e n!

 

Keine großflächige Waldabholzung und Baumrodung wegen Windwahn-Unfug: Kein N a t u r f r e v e l im Wald!

 

Wir bitten um Ihre Unterstützung: Der Klosterwald darf nicht fallen !

 

W i s s e n  S i e…

 

...dass die Stadtverwaltung Creglingen den Bau eines W i n d p a r k s mit 10 (in Worten: zehn !!) Windindustrieanlagen im Klosterwald aktiv unterstützt, dem inklusive Infrastrukturmaßnahmen höchstwahrscheinlich eine Waldfläche in der Größe mehrerer Fußballfelder zum Opfer fallen würde + dessen WKA‘ s vermutlich annähernd so hoch oder noch höher würden als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom ?

 

...dass im Klosterwald insgesamt 88 oft seltene und vom Aussterben bedrohte Vogel- und Fledermaus-arten leben, von denen viele (ausdrücklich geschützt !) auf der „Roten EU-Artenschutzliste“ stehen ?

 

...dass aus diesen Gründen viele andere Windkraft-Standorte wegen Verstoß gegen Naturschutzgesetze schon abgelehnt wurden, und zwar von den Behörden und oftmals auch vor den Verwaltungsgerichten ?

 

...dass nach einer neuen, bewußt „unter Verschluß“ gehaltenen Studie (in Zusammenarbeit mit dem Windkraft-Konzern Enercon; Aurich, Niedersachsen) durch Windkraft-Rotorschlag allein in Deutschland jedes Jahr Zehntausende Fledermäuse getötet und zig-Tausende Vögel regelrecht zu Tode geschreddert werden und zum Teil  -  unweit und am Fuße der Windindustrieanlage  -  qualvoll verenden ?

 

...dass laut einer neuen Studie des Michael-Otto-Instituts (NABU nahestehend) WKA‘ s n i c h t in Wälder gehören, weil es hier zu den meisten Todesfällen von Vögeln + Fledermäusen kommt?

 

...dass es mit der Ruhe + Erholung im Wald auf Dauer ein Ende haben wird, weil nach Betonisierung der Landschaft + Umwandlung von Wald in ein windkraft-industrielles Gewerbegebiet  durch Rotor-Betrieb großer Lärm (bei Wind: tags und nachts) entsteht und deshalb dort auch die J a g d kaum mehr möglich sein wird, weil es nichts mehr zu jagen gibt (…wenn das letzte Wild vertrieben ist…) ?

 

…dass Waldrodung im Klosterwald zur Klimaerwärmung / V e r s t o ß gegen Klimaziele führt, weil Wald das klimaschädliche CO2 absorbiert, als Luftfilter dient, für das ökologische Gleichgewicht und für den Luftaustausch (Schattenspender; Abgabe kühler Luft an die Umgebung…) in der Region sorgt…

 

...dass dort unter anderem der unter besonderem Schutz stehende, vom Aussterben bedrohte Rotmilan + Schwarzstorch (Beobachtungen von Förstern, Jägern, Naturschützern etc…) gefährdet ist und mit einer h o h e n Tötungsrate der Tiere (Vögel und Fledermäuse) zu rechnen ist?

 

...dass das jetzt noch weitgehend intakte Waldgebiet zur Befahrung mit schwerem Gerät (9-Achser-Tieflader; Spezialkräne) mit breiten Straßen bebaut werden müsste und für den Bau einer (!!) Wind-industrieanlage nach Erfahrung an anderen Windkraft-Standorten im Wald mindestens ca. 7.000 qm - 10.000 qm (!!) Wald abgeholzt werden müssen und je einzelner WKA je nach Größe des Fundaments / Statik und nötiger Infrastrukturmaßnahmen (Straßen) 2000 – 4000 (Betonmischer-)Fahrten anfallen ?

 

…dass die weitgehende Zubetonierung des Klosterwalds an den WKA-Standorten + aufgrund der Infrastrukturmaßnahmen (Befestigung bestehender Straßen / Feldwege; Erschließung neuer Trassen etc.) möglicherweise zur Gefährdung des Grundwassers führt und den natürlichen Hochwasserschutz einschränkt, indem der dann zubetonierte Waldboden nicht mehr als Speicher für schnell und intensiv niedergehende Wassermassen / Schneeschmelze zur Verfügung steht, wodurch die Niederschläge schnell in die bereits überfluteten Fließgewässer stürzen und damit die Hochwassergefahr erhöhen…

 

...dass Untere + Obere Naturschutzbehörden eine bereits aufgebaute Kinderschaukel oder kleinere Geräte-Unterstell-Hütten bspw. in Streuobstwiesen / „Stückle“ (Natur) etc. rigoros wieder entfernen ließen, da sie angeblich nicht „in das Landschaftsbild“ passten… …während jetzt ca. 200 m hohe Windmonster im Klosterwald „ohne viel Federlesens“ von den nach Meinung Vieler unter Einfluß der Windkraft-Lobby stehenden Behörden mehr oder weniger „durchgewunken“ werden sollen...

 

...dass insbesondere die Dörfer Freudenbach, Frauental, Reinsbronn, Schön, Erdbach, Niedersteinach und Schirmbach in unmittelbarer Nähe und damit viel zu nah vom geplanten WKA-Standort liegen und deren Bürger daher besonders negativ durch Lärm, Schattenschlag und Infraschall betroffen wären, wodurch deren Zukunftsfähigkeit auf Generationen hinaus zerstört wäre… …und daß die Verkehrs-werte der dort befindlichen Häuser + Grundstücke vermutlich „ins Bodenlose“ fallen, damit ggfs. als Altersversorgung ausfallen und unverkäuflich werden, einer „kalten Enteignung“ gleichkommend ?

 

…dass der Creglinger Bürgermeister in öffentlichen Veranstaltungen auf Befragen aus dem Publikum unlängst selbst zugegeben hat, daß er bei Windkraft-Betrieb im Klosterwald mit keinen nennenswerten Gewerbesteuer-Einnahmen rechne, was belegt, dass er bereits von Beginn der Planungen an wußte, daß das dort jahresdurchschnittlich vorhandene Windaufkommen viel zu gering ist, um einen dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb zu garantieren…und Verlustbetrieb, Millionengrab + Kapitalverzehr zu Lasten der oft uninformierten + blauäugigen Kapitalanleger (Creglinger Bürger) vorprogrammiert ist…

 

…dass 2 der für 7 Windindustrieanlagen zuständigen Investoren / Projektierer / Finanzierer  gar nicht aus der Region sind und auswärts ihren Sitz haben (LBBW / WEBW, Stuttgart; MVV AG, Mannheim) ?

 

…dass bei den im Gemeinde- bzw. Ortschaftsrat erfolgten Abstimmungen zum Flächennutzungsplan (?) +  zu den Bauanträgen der Investoren / Projektierer (27.1.2014) nicht alles mit „rechten Dingen“ zuge-gangen ist, weil einige abstimmende Ortschafts- + Gemeinderäte wegen privater Interessen und daher bestehenden Interessens-Konflikten lt. Berichten der Lokalpresse befangen waren, daher nicht hätten abstimmen dürfen und daß deshalb die gefassten Beschlüsse  -  auch gem. Presse  -  unwirksam sind ?    

 

Fazit:   J a zu Windindustrieanlagen – aber nur dort, wo Windkraft-Betrieb Sinn macht und sie keine Gefahr und Beeinträchtigung für Mensch, Landschaft und Natur bedeuten!

                       

                        N e i n zu künftig bis zu 200 m hohen Windindustrieanlagen im relativ windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten Klosterwald !

           

            N e i n zu 200 m hohen Wind-Monstern im Klosterwald, denen mit großer Wahrscheinlichkeit mehrere Fußballfeld-große Waldflächen mit „zig“ Jahre alten Bäumen geopfert werden müßten und die dem ohnehin schon vielfach am Boden liegenden Natur- und Artenschutz nach Meinung vieler besorgter Bürger einen weiteren schweren, dann irreparablen Schlag versetzen würden ! 

 

Setzen Sie ein Zeichen, zeigen Sie Rückgrat + Zivilcourage !

Bringen Sie sich ein und beteiligen Sie sich an unseren friedlichen Aktionen !

 

D a h e r: „Flagge zeigen“! Denn: Es geht um  u n s e r e  Natur -  es geht um u n s!

K e i n Natur- und Landschaftsfrevel in unserer H e i m a t !

Hände weg vom Klosterwald ! Auch Ihre Kinder werden Sie später danach fragen…

(Ex.i.d.F.v. 26.2.2014)        Rettet-den-Klosterwald.de.tl

Bürgerinitiative „Rettet den Klosterwald“;  Creglingen, 6.2.2014

Birgit Hain, Creglingen  -  Mario Baaz, Niedersteinach

Eckehard Bach (v.i.S.d.P.), Frauental        

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